Mohamed Askari

Musiker für arabische Musik, Komponist und Musikethnologe

Rosinen aus Baghdad, Grafik: Ulrike Askari

Auftritte

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Mohamed Askari, Foto: Reinhard Görner

Mohamed Askari, Foto: Reinhard Görner

Solist
Duo suna’i meditatio
Trio
Klassisch-arabische Musik
Experimentelle Musik
Lesungen

Preise
Presse
Referenzen

 

Solist

Die Nay gilt den Sufis als der verlängerte Atem Gottes. Mohamed Askari spielt als Solist auf der Nay sowohl klassisch-arabische Stücke als auch Taqasim, d.h. Improvisationen, die die Kunstfertigkeit und das musikalische Verständnis des Künstlers herausfordern. In Deutschland ist er einmalig mit diesem Instrument.

Allein durch seine Erscheinung und seine Aura bezaubert er sein Publikum. Eine Auswahl von Fotos finden Sie hier, sowie eine Auswahl der Auftritte.

Mohamed Askari spielt auf kulturellen Veranstaltungen aller Art, unabhängig von der Religion, scheut sich nicht auch ganz moderne, experimentelle Musik zu spielen, z. B. in Zusammenarbeit mit Sigune von Osten. Auch auf Vernissagen und Finnissagen, auf literarischen Veranstaltungen, zur Untermalung von Dichterlesungen, Märchen, Erzählungen u.a. bei geschlossenen Gesellschaften von Industrie und Handel usw. ist Mohamed Askari bereits aufgetreten.

… und vielleicht demnächst auch auf Ihrer Veranstaltung!?

Eine Übersicht über seine Referenzen finden Sie hier.

 

Trio

Trio Alwan, Foto: Corina Schubert

Trio Alwan, Foto: Corina Schubert

Das Trio Alwan (arab. = Farben; hier gemeint: Klangfarben) wurde Anfang 2010 gegründet. Mohamed Askari gibt dem Trio seine lange Erfahrung im Umgang mit dem deutschen Publikum weiter, ihm anspruchsvolle arabische Musik jenseits von Pop und Bauchtanz zu vermitteln. Zum Repertoire des Trios gehören daher Stücke, die besonders geeignet sind, das deutsche/europäische Ohr anzusprechen. Die Stücke stammen aus unterschiedlichen Epochen und sind verschiedenen geografischen Ursprungs, sowie von der klassisch-arabischen Musik inspirierte Eigenkompositionen.
Charakteristisch für das Trio sind Stücke mit eingängiger Melodie, Liedformen mit Refrain oder Stücke mit interessanten rhythmischen Mustern. Der Improvisation wird dabei, entsprechend der arabischen Tradition, genügend Raum gelassen. Die Musik des Trios Alwan eignet sich sowohl für den Konzertvortrag als auch für eine Untermalung einer Literaturveranstaltung oder Vernissage.

 

Duo suna’i meditatio

Duo Suna'i meditatio, Foto: Ulrike Askari

Duo Suna’i meditatio, Foto: Ulrike Askari

suna’i meditatio heißt gemeinsam Nachdenken!

Musik zum „Nachdenken“ oder „Meditieren“ spielen Mohamed Askari und Thomas Siener, die seit 1995 zusammen auftreten. Mohamed Askari spielt Nay, Oud und diverse Percussion, spielt verschiedene Harfen und Zimeln. Geboren aus dem grossen Erfolg des Konzertes anlässlich des 900. Geburtstages der Hildegard von Bingen in der Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin, fanden sich die beiden Musiker zusammen und spielen nun im Duo suna’i meditatio meditative Musik des europäischen Mittelalters , die mit der mystischen Musik des Orients verknüpft ist.

Geboren aus dem grossen Erfolg des Konzertes anlässlich des 900. Geburtstages der Hildegard von Bingen in der Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin, fanden sich die beiden Musiker zusammen und spielen nun im Duo suna’i meditatio meditative Musik des europäischen Mittelalters, die mit der mystischen Musik des Orients verknüpft ist.

Einen großen Auftritt hatte das Duo auf der Expo 2000 in Hannover im Programm Neue Ho(e)rizonte im Kulturprogramm des Pavillons der Bundesrepublik Deutschland, darüberhinaus Auftritte wie im Französischen Dom, Berlin und weiteren Kirchen. Ihre Musik ist mystisch-meditativ und bestens geeignet für besinnliche (Kirchen)Konzerte oder Einlagen.

 

Klassisch-arabische Musik

Berliner Takht Ensemble, Foto: André Elbing

Berliner Takht Ensemble, Foto: André Elbing

 

Das Berliner Takht Ensemble, das lange Zeit einzigartig in Europa war, wurde im 1995 von Mohamed Askari gegründet. Mohamed Askari möchte mit diesem Ensemble die klassische Musik seiner Heimat einem breiteren europäischen Publikum näher bringen. Zum Repertoire des BTE gehört klassisch-arabische Musik aus mehreren Jahrhunderten, vorwiegend von Komponisten aus dem osmansichen Reich und Ägypten, aber auch Kompositionen von Mohamed Askari. Die erste CD mit klassisch-arabischer Musik und traditionellem Chorgesang wurde bereits 1997 aufgenommen.

 

Lesungen

Rosinen aus Baghdad
ein Abend mit Eva Maria Kölling, Schauspielerin und Erzählerin, und Mohamed Askari, Nay und andere orientalische Instrumente.

Rosinen aus Baghdad, Grafik: Ulrike Askari

Rosinen aus Baghdad, Grafik: Ulrike Askari

Es erwartet sie eine Auswahl der schönsten Geschichten des Orients:

• von Nasreddin Hodscha, dem orientalischen Till Eulenspiegel (sollte er je gelebt haben) aus dem 14. Jh.
• von der untreuen Frau, die ein Orakel austrickst
• von der hölzernen Jungfrau, um die sich drei Männer streiten
• von einer Ehefrau, die ihren Mann erzieht
• und weitere Geschichten über weibliche List, Klugheit und Genialität

Salim Alafenisch, Foto: Ulrike Askari

Salim Alafenisch, Foto: Ulrike Askari

Mit Salim Alafenisch, dem beduinischen Schriftsteller aus der Negev-Wüste, der für Kinder und Erwachsene aus seinen eigenen Werken liest. Dabei wird er unterstützt von Mohamed Askari, der den Zuhörern die musikalische Seite der Kultur näher bringt. Mohamed Aksari spielt Nay, erzählt, wie er zu diesem Instrument kam, wie die Nay „erfunden“ wurde und allerlei über andere arabische Instrumente, die er auch musikalisch vorstellt.

 

Experimentelle Musik

Novemberland, Foto: Creutziger

Novemberland, Foto: Creutziger

Sigune von Osten wird von der Presse als „Diva der Neuen Musik“ und „Königin der Modernen Musik“ betitelt. Als Sopranistin gastierte sie in der ganzen Welt. Sie hat sich der Musik und der Kunst ihrer Zeit verschrieben. Ihr Repertoire der Literatur des 20. Jahrhunderts ist immens und beinhaltet die Werke von Schönberg, Berg, Webern ebenso wie von Hindemith, Eisler, Satie und Weill.
Seit etlichen Jahren arbeitet Sigune von Osten regelmäßig mit außereuropäischen Musikern, komponiert eigene Musik und gestaltet zunehmend grenzüberschreitende, multimediale Projekte und inszenierte Konzerte u.a. Novemberland mit Günter Grass, 2001.

Ein Jahr später folgte das Projekt COEXISTENCE – A human being is a part of a whole

Am Anfang dieses Projekts stand die gleichnamige Plakatausstellung des Museum on the Seam / Jerusalem. Für die Eröffnung in Berlin 2002 im Kuppelforum der Dresdner Bank wurde Sigune von Osten aufgefordert, eine Musik zu kreieren. Gedanklicher Inhalt sind Texte von bedeutenden Persönlichkeiten zum friedlichen Miteinander. Die Musik basiert auf den improvisatorischen Fähigkeiten der ausgewählten Musiker.

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